Die gesetzliche und private Rentenversicherung

Für Bürger der Bundesrepublik gibt es zwei relevante Rentenversicherungsarten: zum einen die gesetzliche Rentenversicherung, die dem deutschen Sozialversicherungssystem angehört und dementsprechend für einige Personen eine Pflichtversicherung darstellt, sowie die private Rentenversicherung, mittels derer eine zusätzliche Privatrente für das Alter angespart werden kann.

renteDie gesetzliche Rentenversicherung übernimmt die Zahlung verschiedener Rentenleistungen, darunter die Rente wegen Erwerbsminderung aber eben auch die Altersrente. Diese geldlichen Leistungen werden durch die Beiträge der pflichtversicherten sowie der freiwillig versicherten Mitglieder der gesetzlichen Rentenversicherung finanziert. Die private Rentenversicherung ist dagegen ein privatwirtschaftlicher Vertrag zwischen einer Versicherungsgesellschaft und einer natürlichen Person. Die private Rentenversicherung ist kapitalgedeckt. Das unterscheidet die private von der gesetzlichen Rentenversicherung. Weitere Informationen über die private Rentenversicherung bietet kapitallebensversicherungvergleiche.de im Internet an.

Wer in der gesetzlichen Rentenversicherung pflichtversichert ist

Pflichtversichert sind zum Beispiel Arbeiter, Angestellte und Auszubildende sowie Bezieher von Arbeitslosengeld I und II. Darüber hinaus gelten unter Umständen Selbstständige, die im Auftrag lediglich eines Auftraggebers – ähnlich eines abhängigen Beschäftigten – handeln, als pflichtversichert in der gesetzlichen Rentenversicherung.

Den Selbstständigen als Angehörige besonderer Berufsgruppen, wie beispielsweise Künstlern, Schriftstellern und Journalisten, ist die Absicherung über die Künstlersozialversicherung vorbehalten. Wer nicht per Gesetz dazu verpflichtet ist, in die gesetzliche Rentenversicherung einzuzahlen, kann sich auf freiwilliger Basis innerhalb dieser absichern.

Der Beitrag zur Rentenversicherung

Der Beitrag zur gesetzlichen Rentenversicherung bemisst sich an dem Beitragssatz, der 2010 19,9 Prozent beträgt, dem sozialversicherungspflichtigen Einkommen des Versicherten sowie der gültigen Beitragsbemessungsgrenze. Pflichtversicherte Selbstständige und freiwillig in der gesetzlichen Rentenversicherung abgesicherte Personen müssen ihren Beitrag logischerweise allein finanzieren.

Besteht aber ein Beschäftigungsverhältnis wird der Beitrag hingegen je zur Hälfte vom Arbeitgeber und Arbeitnehmer übernommen, wobei der Arbeitgeber jeden Monat den vollständigen Beitrag an die maßgebliche gesetzliche Krankenkasse zahlt, welche diesen wiederum an den zuständigen Rentenversicherungsträger weiterleitet.

Die Unterschiede zwischen der gesetzlichen und privaten Rentenversicherung

Eine Ausnahme bilden die gewerblichen 400-Euro-Minijobs, hierbei wird vom Arbeitgeber allein ein Beitrag an die Deutsche Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See gezahlt, der Beitragssatz liegt pauschal bei 15 Prozent. Es besteht für den Arbeitnehmer die Möglichkeit, bis auf den Prozentsatz von 19,9 Prozent aufzustocken. Besondere Regelungen existieren darüber hinaus im Bereich der Künstlersozialversicherung sowie dem Bezug von Leistungen bei Arbeitslosigkeit.

Die gesetzliche Rentenversicherung ist umlagefinanziert, das bedeutet, die aktuellen Beiträge eines Monats werden größtenteils für die aktuellen Rentenzahlungen jenes Monats verwendet. Rücklagen erfolgen lediglich zu einem geringen Teil, gegebenenfalls wird sogar der Bund zur Unterstützung herangezogen, um die gegenwärtigen Renten zu finanzieren.

Durch die jetzigen Beitragszahlungen erlangen die derzeitig Versicherten einen Anspruch auf die eigene spätere Rente aus der gesetzlichen Rentenversicherung. Diese wird dann wieder mehrheitlich von den Beiträgen der zu diesem Zeitpunkt Versicherten finanziert. Diese Tatsache ist jedoch in der heutigen Zeit problematisch, deshalb sollte man sich um eine private Rentenvorsorge bemühen. Hier bekommt man einen Vorschlag für eine private Rentenvorsorge von aefa.cc im Internet.

Die private Rentenvorsorge sollte von jedermann rechtzeitig begonnen werden, denn es dauert lange, bis man eine ordentliche Kapitaldeckung aufgebaut hat. Anders als bei der gesetzlichen Rente wird bei der privaten Rentenvorsorge  ein Kapital aufgebaut, aus der die Rente dann bezahlt werden kann.